Thema: Warum steigen (noch immer) wenige Frauen auf schwierige Berge?

Es gibt Hütten die an zentralen Punkten in den Bergen liegen und meistens als Einstiegspunkt in mehr oder weniger schwere Touren dienen. Genannt seien an dieser Stelle die Hintergrathütte in Sulden zum Aufstieg auf den Ortler via Hintergrat oder das Rifugio Carrel am Liongrat zum Aufstieg auf das Matterhorn. Meiner Erfahrung nach ist dort der Frauenanteil circa bei 10%. Das ist grundsätzlich nicht wahnsinnig wenig, aber trotzdem ein markanter Unterschied.

Ich habe schon ein paarmal darüber nachgedacht und könnte mir vorstellen, dass Männer einfach etwas brauchen, für das sie kämpfen müssen. Früher gab es Kriege oder Stammeskämpfe, heute gibt es Berge. Frauen haben meistens nicht so einen großen Drang sich zu beweisen. Ich denke es geht mir am Berg auch nicht darum mich zu beweisen, sondern eher um einzigartige Erlebnisse zu haben und die eigenen Ängste zu überwinden.

Worum geht es euch wenn ihr auf einen Berg steigt? Warum glaubt ihr, dass es immer noch 90% Männer sind, die schwierige Touren machen?

Frauen und die Berge – ein kleines Video zur Inspiration – und das “Problem Frauen”, dass in der Schweiz endlich 1978 gelöst wurde 🙂

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